Samstag, 3. Oktober 2009

Zug wird zum mittelalterlichen Vergnügungspark





Genialer Coup der Tourismus Initiative in Zug (?): Besucher koennen in der kleinen Schweizer Stadt eine Reise in die duestersten  Epochen der mittelalterlichen Geschichte machen.



Wie der Tagesanzeiger berichtet, darf man in Zug nicht behaupten, dass es wahrscheinlich keinen Gott gibt. Die Plakatinitiative der Atheisten "Da ist wahrscheinlich keinen Gott,..." ist dort - der ueberwiegend christlichen Bevoelkerung - nicht zuzumuten. Gleichzeitig wurden vom selben Stadtrat die Plakatinitiative gegen Minarette in der Schweiz genehmigt.


Zug hat viele Kirchen und Kloester. Sie dominieren das Stadtbild  seit Jahrhunderten und spiegeln so den stark ausgeprägten christilichen Glauben in der Region wieder. Dabei bleibt es nicht nur bei Kirchen. Auch Plakate der Kirchen mit Botschaften wie "Jesus Christus spricht: Wer an mich glaubt, der hat das ewige Leben" kann man an vielen Hauswaenden sehen.  Und das ist in einer Gesellschaft mit ueber 80% Christen sicherlich auch  legitim.



Und scheinbar auch nötig. Denn die Kirche in der Schweiz fuehlt sich bedroht von den 4% Schweizern islamischen Glaubens. Und damit diese Andersgläubigen nicht die schöne Kirchenlandschaft verschandeln und vielleicht auch noch Plakate aufhängen ("Islamismus ist Frieden") erlaubte man schnell die Plakatinitiative gegen Minarette in der Schweiz.


Zusammengefasst: Chrsitliche Kirchen und institutionen duerfen Ihren Glauben oeffentlich zur Schau stellen. Zweifler am christlichen Glauben (in Form von Plakaten) oder Muslime (in Form von Minaretten) duerfen das nicht.

Die atheistischen Plakate geben einen Anstoss zum Nachdenken, eröffnen neue Horizonte und geben eine Wahl, sind demokratisch. Die Minarett-Verbots Plakate diskriminieren, verbieten und schränken ein.

Kein politisches Organ im modernen Europa darf  in diese mittelalterliche Denkweise verfallen. Keine politische Entscheidung darf im modernen Europa so von der Kirche beinflusst werden.

Wenn sich glaeubige Christen von der Aussage "Da gibt es wahrscheinlich keinen Gott" verstoeren lassen, dann liegt das Problem bei der Kirche.

Aber, wahrscheinlich, ist die Anti-Atheismus und Anti-Islam-Debatte ja nur eine Initiavie des örtlichen Tourismus-Verbandes: Zug wird zu einem mittelalterlichen Themenpark, in dem moderne und weltoffene Menschen noch einmal die Denkweise des Mittelalters erleben koennen, denn Ernst gemeint sein kann es ja eigentlich nicht, in der demokratischen Schweiz. Oder?

Hier bietet sich doch noch die Gelegenheit für weitere touristische Attraktionen: Käse-Fondue über dem Scheiterhaufen  oder in Kirschwasser ertränkter Hexenkuchen, Management Seminare für outpowered Inquisitoren im Hotel am Hof oder 'Näher mein Gott zu Dir Wanderungen' auf dem Alphorn.

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Update: Natürlich wird Zug damit nicht bis zur Endstation fahren können:

Rassismuskommission: Minarettplakate gefährden den öffentlichen Frieden





Mittwoch, 15. Juli 2009

SozSichAbkÄndAbk2ZAbkTURG


Die Deutschen und Ihre "Abkürzungen". Als wieder-kruzfristig-nach Deutschland-zurückgekehren-Deutschen (oder WkunaDzD) ist es nicht immer leicht im Angesicht der unnachgiebigen und formellen Sprache Deutscher Gesetzgebung den gebührenden Ernst zu bewahren.

Was mir beim lesen des Wortes "Landesnichtraucherschutzgesetz LNRSchG" in einer Kneipe schon die Sprache verschlagen hat wurde durch einen schöne Artikel auf Spiegel.de (6. Juli 2009: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,630770-5,00.html) überboten.

Hier einige Highlights (für alle Leser von extrem Rechts: - "Höhen-Lichter") aus diesem online ("im Weltnetz") Artikel ("geschriebener Text mit Endziel Veröffentlichung"):


Kurztitel

Der Begriff "Kurztitel" wurde von Deutschen Regierungsvertretern als viel zu klar eingestuft und deshalb (zum Zwecke der Vorspiegelung eines höheren IQs der Gesetzgeber) als Synonym für die längsten und verwirrensten Wörter der Deutschen Sprache transformiert (SfdLuVWdDS):

Gewinner des längsten amtlichen Kurztitels ist Schwerin mit:

"Rindfleischetiketrierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz"
(63 Buchstaben)

gefolgt von der Bundesweiten
"Vermögenzuordnungzuständigkeitsübertragungsverordnung"
(55 Buchstaben)



Abkürzungen

Manche Abkürzungen haben schon zu Umwegen geführt. Das ist bekannt und wird von den Gesetzgebern systematisch zur allgemeinen Volksverwirrung benutzt:

BDGBIBBBMinBFAnO lautet die Abkürzung der "Anordnung zur Durchführung des Bundesdisziplinargesetzes,..." und damit ist erklärt warum sich die Bundesdisziplin so kurz hält. Aber das ist im Vergleich zu SozSichAbkÄndAbk2ZAbkTURG ja noch relativ human.

Aber nicht nur die Länge machts (ja... das gilt auch für Abkürzungen). Wofür steht die schöne und kurze Abkürzung PUAG?

Na ist doch klar: Untersuchungsausschutzgesetz. Logisch oder?


Wie können so was von froh sein, von so aussergewöhnlichen Köpfen regiert zu werden...

Prost!
Thomas







Montag, 15. Juni 2009

Kleines Wörterbuch für Extrem Rechts


Um allen extrem Rechten Besucherinnen und Besuchern das Lese-Vergnügen nicht durch fremdländische und undeutsche Wörter zu verderben erklären wir hier einige benutzte Begriffe:

(Eigentlich wollten wir das durch Zeichnungen noch einfacher gestalten, aber mit Rücksicht auf unsere intelligenten Leser lassen wir das mal)


Homepage - Startseite
Internet - Weltnetz
Online - Linientreu
Web surfer: Weltnetz-Stehsegler
Blog - Propagandaschrift mit Endziel Veröffentlichung im Weltnetz
Comments - Total verboten
Label Cloud - Beschriftungs-Wolke
Link - Gegenteil von Rechts also auf keinen Fall klicken!
URL - Weltnetzanschrift
Search Engine - Volkssuche (siehe: "Die Suche nach des Führers Ei")
Bookmarks - elektronische (sowas wie elektrische, AdR.) Bücher-Merkmale (Gefährlich, da im Zweifelsfalle nicht zu verbrennen)

Sehr empfehlenswert ist auch der Deutschkurs für Nazis:







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Freitag, 1. Mai 2009

im Zoo....

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Lingua Tertii Imperii

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Lingua Terii Imperii, das Buch, das Viktor Klemperer auch ausserhalb der Philologenkreise zu Anerkennung verholfen hat, ist keine wissenschaftliche Abhandlung über die linguistischen Charakteristikas der Sprache des Nationalsozialismus.

Das Buch geht kaum über Anmerkungen zu sprachlichen Phänomenen hinaus, zeigt nur eine Richtung, die umgreifendes Kollektiv von Sprach, Politik- und Sozialwissenschaftler einschlagen können , legt die Fundamente für eine akribische Studie der Rhetorik und Semiothik und ihrer Einflüsse auf die Gesellschaft dieser Zeit. Und trotzdem ist LTI kein Buch, das sich ausschliesslich mit der jüngsten Vergangeheit Deutschlands beschäftigt, sondern auf eine Kontinuität bis in das Heute verweist, auf die zeitlose soziale Bedeutung der Sprache und auf unterlassene Vergangenheitsbewältigung der elementarsten Aspekte unserer Gesellschaft. Dabei lassen sich die propagandistischen Einflüsse und ihre Effekte auf die Massen klar und – mit dem Abstand einiger Jahrzehnte – einfach definieren.



LTI ist auch das Tagebuch eines Menschen, der sich der Deutschen Sprache verschreiben hat, einem grossen Kenner der deutschen und romanischen Literatur, einem begabten und beliebten Professor, der die Schätze der Deutsche Sprache mit Hingabe vom Katheter herab vermittelt und in seiner Studierstube akribisch erorscht. Solange, bis ihm, dem Juden Kemperer, erst die Bibliothek, dann das Katheter, und bald alle Teilnahme am öffentlichen Leben verwehrt werden. Viktor Kemperer bleiben nur noch Aufmerksamkeit und die analytischen Fähigkeiten eines Wissenschaftlers. Er will die Sprache der Dritten Reiches aufnehemen und untersuchung, in der Hoffnung, bald eine endgültige Autopsie durchführen zu können, um den Boden nicht zu verlieren, sich an eine Normalität der Sprache festzuklammern, die der Verarmung durch Goebbels Propaganda gegeben hat, den scheinbar endlosen Zustand der Unterdrückung und Demütigungen nicht als “normal” zu akzeptieren. LTI wird, nachdem man ihm alles genommen hat, zu seinem Rettungsring, der ihn vor dem Untergang in der braunen Masse der Verdummung rettet. Denn – wie er erschrocken beobachtet – wird die LTI nicht nur von den Propaganda-Machern benutzt, sondern sich nach und nach auch in die Umgangssprache anderen Kreise schleicht, die seiner akademischen Kollegen, die der kommunistischen Arbeiter, die der jüdischen Mitbürger.

Was ist die Lingua Tertii Imperii? Es ist eine definierbare Sprache im im umfassenden Sinn von Wörtern, Sätzen und die Konnotationen und Annotationen, die beide hervorrufen, aber auch die Darstellungen, Symbolik und Symbole, Kundgebungen und öffentliche Inszenierungen.

Es ist keine frei erfundene Sprache. Viele Wörter gab es schon vorher, bekamen in der LTI nur eine andere Bedeutung oder eine andere Wertung. Viele stilistischen und Symbolischen Mittel wurden von dem italienischen Faschismus kopiert und weiterentwickelt, bis die Kopie das Original in dumpfer peitschender Schreierei übertraf.

Ein Beispiel für die Wertänderung eines Ausdrucks ist “aufziehen”. Was noch vor dem Dritten Reich – im nicht-mechanischen Sinn – zum Ausdruck brachte, dass ein “gross aufgezogeges Ereigniss” mit spektakulärem Rahmen dafür sorgt, dass ein armer und sinnleerer Inhalt überdeckt wird, entwickelt sich zu einer positiven Handlung des Regimes für das Volk: Parteitage, Vereine, Mannschaften, Musikvereine, Kundgebungen, Konzerte, Reden werden – positif - gross aufgezogen. Auch der technisch Ursprung des Begriffs ist nicht zufällig. Die LTI verwendet oft Bezeichnungen der Mechanik, wenn sie sich auf die Massen bezieht. (Wir müssen die Wirtschaft “ankurbeln”) und pathetische, sakrale Begriffe und Ausdrucksweisen, wenn es um die Partei geht (“die Offenbahrungen des Führers”, “der Führer spricht zur dreizehnten Stunde”, denn oftmals waren die zahllosen Gedenk- und Schweigeminuten und die Ansprachen Hitlers auf diese Uhrzeit gelegt, diese Stunde die es eigentlich nicht gibt, wenn alles schon zu spät ist, und nur einer, der Erlöser noch Wunder wirken kann.)

Viktor Kemperere führt einige Beispiele des Wertwandels auf (pejorative Wörter die sich ins positive ändern oder umgekehrt). Viele mehr können in der Literatur dieser Zeit gefunden werden. Von den Schriften des Propgandaministeriums über die Schreibereien gleichgeschlateter Autoren bis zu den Werken der Regimegegner. (Die langsame Verbreitung und Auswirkung der LTI ist auch in den Gemheimen Deutschlandberichten der Sopade von 1934 bis 1940 anschaulich nachzuvollziehen).


In der Sprache gibt es nur selten ein Zurück – das zeigen auch die fehlgeschlagenen, jüngste Versuche Frankreichs, die Veränderung der Sprache zu beinflussen und einige Auswüchse im Namen eines neuen Nationalismus rückggängig zu machen. So werden noch heute Veranstaltungen “aufgezogen”, und die Wirtschaft “angekurbelt”, Ereignisse “ausgeschlachtet” und Möglichkeiten “ausgeschöpft”.

Vor vielen Jahrhunderten antwortete ein Philosoph auf die Frage, was er ändern würde, wenn er die Regierungsmacht hätte: die Sprache. Denn “wenn die Namen der Dinge falsch sind, dann klingt die Sprache nicht vernünftig. Und wenn die Sprache nicht vernünftig klingt, dann werden die Sachen nich richtig gemacht. Und wenn die Sachen nicht richtig gemacht werden, dann nimmt die Gesellschaft Schaden.”

Wir sollten uns öfters an diese Sätze Konfuzius erinnern und der Sprache den Wert geben, den sie in unserer Gesellschaft hat: Sie ist mehr als nur ein Kommunikationsmittel für die Massen und ein Spielzeug für Akademiker. Sprache ist ein soziales und politisches Instrument, das, bewusst oder unbewusst gebraucht, sehr grossen Einfluss auf unser Leben und unsere Geschichte nehem kann.

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Springtime for Hitler and Germany




aus dem Musical Film: The Produces von Mel Brooks






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Des Führers Ei (links)





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Telefonquiz im totalen Volksempfänger







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Donnerstag, 30. April 2009

Mitleid mit Nazis



Trotz aller Polemik sollten wir die Problematik der sozialen Reintegration überzeugter Neonazis nicht vergessen:



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Gewinner der Angst



Wie in jeder schwierigen Zeit, sind auch jetzt die Internet Betrüger wieder in Ihrem Element:

Die Schweinegrippe und allgemeine Angst davor beherschen das Internet. Niemand traut den ofiziellen Angaben der Regierungen und suchen nach der "Wahrheit" im Internet. Das wird von vielen Betrügern und Trittbrettfahren ausgenutzt:

Spam Emails, die Panik schüren ("Madonna hat Schweinegrippe") und Opfer auf dubiose online Apotheken führen oder zu verrteickten Werbe-Webseiten und Phishing Seiten, haben Sprunghaft zugenommen:
















Quelle: McAfee - http://www.avertlabs.com/research/blog/


Die Regisitrierung für Schweinegrippen Domains schiesst in die Höhe und sehr oft findet man hier statt der gewünschten Information nur Werbung, weiterleitungen auf falsche online Aptheken und Abzockerseiten oder gezieltes Kreditkartenphising.



















Quelle: Google Trends - http://www.google.com/trends?q=grippe&ctab=0&geo=all&date=mtd&sort=0



Für seriöse und Kostenlose Information sollte man sich hier (ausnahmsweise) lieber an die ofiziellen Infostellen halten, zum Beispiel an das Robert Koch Institut: http://www.rki.de/



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Bald fangen sie noch an zu denken



Ich habe schon immer davor gewarnt, die Neo-Nazis und Extrem Rechts Sympathisanten und Wähler zu unterschätzen. Aber auch mich hat diese Nachricht überrascht: Scheinbar können einige Neu-Nazis einen Computer (auf neu-nazi-deutsch: "Rechenmaschine") bedienen und manche haben es wohl sogar ins Internet (Verzeihung: "Weltnetz") geschafft und dort eine Community ("Gemeinschaft") für Extrem Rechte gebastelt.



ns-treffii



Nach einem Bericht von Endstaition Rechts entstand das Netzwerk " NS-Treff" (kein Witz... so heisst das wirklich), aus einer Community auf MV-Spion (MV-Spionhat sich davon distanzierten und das ganze stillgelegt)



Man versteht sich dort als nationaler Single-Treff und bietet mit ausdrücklichem Verweis auf die „Gesichtskontrolle bei MV-Spion“ den politisch unerwünschten NS-Apologeten ein Online-Asyl. In dieser Insel der nationalsozialistischen Glückseligkeit können die fast 500 Nutzer, die so einfallsreiche Namen wie„Weißer Wolf“, „Rassist“, „Odins Krieger“, „Neonazi88“ und „Hooligan88“ tragen, unter ihresgleichen auf Brautschau gehen. Im Forum kann über die Antifa und den Klamottenhändler „Storch Heinar“ geschimpft sowie für Demos und Konzerte mobilisiert werden.

Quelle: Endstaition Rechts





Leider ist im Augenblick das Netzwerk nicht erreichbar, da "gerade umgezogen wird"... Im Rahmen der Byte und Erde Strategie wird das Netzwerk wohl zu einem neuen Hostingpartner ("Beherbergungs-Verbündeten"?) oder URL ("Welt-Netz Adressen"?) deportiert.


Ich werde versuchen, Mitglied zuwerden um interessante Videos und Artikel zu posten.... mal sehen :-) Ich halte Euch auf dem Laufenden.



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Wahrlich, ich sage Euch....


Die Unmenschlichkeit des praktizierten Atheismus haben im vergangenen Jahrhundert die gottlosen Regime des Nationalsozialismus und des Kommunismus mit ihren Straflagern, ihrer Geheimpolizei und ihren Massenmorden in grausamer Weise bewiesen

Wäre Mixa dumm könnte man das gerne vergessen. Aber Mixa weiss genau, dass die allgemein verbreiteten Mythen über Atheisten in keinster Weise haltbar sind:

Wieviele Menschen wurden von den Kommunisten im Namen des Atheismus verfolgt oder getötet?
Wahrscheinlich keiner. Atheismus ist keine Religion, keine Doktrin und kein Fundamentalismus. Es gibt keine atheistischen Richtlinien oder Gesetze. Wurden in Kommunistischen Ländern religiöse Menschen verfolgt und getötet weil sie der politischen Doktrin des Kommunismus im Wege standen? Ja. Geschah dies im Namendes Atheismus? Nein. Es geschah im Namen der Politik. Es geschah um politische Gegner auszuschalten. Auch andere Gruppen die sich gegen das kommunistischeSystem aufgelehnt haben wurden verfolgt und getötet. Hintergrund war die Errichtungoder der Erhalt eines Systems. Zur Veranschaulichung ein Gegenbeispiel aus derchristlichen Vergangenheit: Wie viele Menschen wurden von der Inquisition verfolgt und getötet? Tausende. Geschah das im Namen des Theismus? Nein. Es geschah im Namen des theistischen Systems Kirche.


Wieviele Menschen hat der Atheismus im Nationalsozialismus getötet?
Richtig:Wahrscheinliche keinen (siehe oben). Hinzuzufügen sei hier noch, dass Hitler1889 getauft wurde und sich niemals gegen die katholische Kirche gewand hatsondern sich in zahlreichen Reden auf Gott berufen hat (zum Beispiel in seinerRegierungserklärung am 23.03.33: „ ... [ich sehe] im Christentum die unerschütterlichen Fundamente des sittlichen und moralischenLebens unseres Volkes." Der Nationalsozialismus hat auf mehreren Ebenen an die religiöse Christlich-konservative Tradition in Deutschland angeknüpft um kulturell gegen einen gemeinsamen Feind vorzugehen: Die Moderne.
MeinGrossvater hatte ein „Gebetsbuch für Frontsoldaten“ das sich liest wie einAufruf zum Dschihad „… und wenn ich dann sterben muss dann bin ich fröhlich,denn Gott belohnt mich für meinen Dienst am Vaterland“.

Das Spektrum der Beleidigungen des Bischofs ist offenkundig und bedarf eigentlich keiner weiteren Erläuterung. Leider ist es aber für viele nicht offensichtlich. Demokratisch wäre es eine Möglichkeit zu haben, in der gleichen Tragweite und Publikumswirksamkeit, Mixa zu widersprechen. Leider hat das System Kirche immernoch eine monopolistische Sonderstellung in Deutschland. Wäre die KatholischeKirche eine Partei, würde es Rücktritts-Forderungen hageln. Wäre diekatholische Kirche ein Unternehmen käme es zu Klagen bis zum jüngsten Gericht und Boykott-Aufrufen bis zur Wiederauferstehung. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir inZukunft ein gerechtes System, das solche Hassreden straft.


Drei Fragen bleiben offen:
  • Was sagt dazu die Christlich Demokratische / Soziale Union?
  • Sind wir noch Papst?
  • Brauchen wir eine Kirche, die sich darauf spezialisiert mit unsinnigen Argumenten Stimmung zu machen und Unverständnis zu generieren?


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Donnerstag, 19. März 2009

Atheismus


Atheismus ist ein Thema, das, seit wir plötzlich nicht mehr so gerne Papst sein wollen, wieder Interesse erweckt. Nachdem man hierzulande gerne in Kategorien denkt und man allem Nicht-kategorisierten erst mal skeptisch gegenübersteht, ist es keusch und löblich einige Informationen zum Atheismus zu geben.


Atheismus ist auch durch die Werbekampagnen atheistischer Gruppen in England und Spanien in die Schlagzeilen geraten. Leider. Denn der Werbespruch "Es gibt keinen Gott, also hört auf Euch sorgen zu machen und geniesst das Leben" hat in vielen Fällen das Vorurteil des unmoralischen und verantwortungslosen Atheisten verstärkt.
Hier also mein un:deutscher Beitrag zum Thema Atheismus. Warum un:deutsch? Obwohl Detschland zu den progressiveren Ländern in Glaubensfragen zählt, glauben 76% an einen Gott oder eine spirituelle höhere Macht:





















Quelle: spiegel.de http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,601661,00.html


Nach dieser Umfrage glauben nur 12% nicht an einen Gott oder eine höhere Macht, fallen also unter die Definition Atheisten. 11% sind Agnostiker, glauben also nicht an Gott oder eine höhere Macht, lassen die Möglichkeit der Existenz eines Gottes oder einer höheren Macht offen.


Was ist Atheismus?
Athesimus ist der Nicht-Glaube an Gott oder eine höhrere Macht. Es gibt keinen fundamentalistischen Atheismus und keine fundamentalistischen Atheisten. Der Nicht-Glaube hat - im Vergleich zum Glauben - keinerlei Notwendigkeit einer Rechtfertigung (trotz der Diskussionen der Kreationisten) und keine Notwenidigkeit einer Bekehrung oder Missionierung. Atheismus ist individuell und perönlich und bedarf keiner Gruppe, Kirche oder Organisation (dass es dennoch atheistische Organisationen gibt, liegt an der Tatsache, dass Atheismus unterdrückt und diskriminiert wurde - und in einigen Ländern noch wird. Atheistische Organisationen vertreten nur den Wunsch zum individuellen Nicht-Glauben).

Was ist Atheismus nicht?
Atheismus ist keine Religion, Ideologie oder Philosophie. Sehr oft wird die Endung "ismus" mit Doktrinen, Systemen oder Praktiken assoziiert, wie zum Beispiel Kommunismus, Konsteravatismus oder Pazifismus. Atheismus hat mit diesen Bedeutungen nichts zu tun (genausomenig wie Astigmatismus oder Anachronismus). Athesimus ist keine Ideologie (System von Ideen, Vorstellungen, Werturteilen und Begriffen). Eine Ideologie setzt voraus, dass jemand das System von Ideen und Werturteilen erstellt und die "Führung" übernimmt. Es gibt keine Atheistischen Ideen und keine Atheistischen Werturteile. Atheismus kann - genauso wie Theismus - Teil einer Ideologie sein. Atheismus kann aber für sich genommen keine eigene Ideologie bilden. Ähnliches gilt für die Philosophie. Atheismus gibt keine praktischen Ratschläge und bietet keine Empfehlungen oder Vorgaben einer bestimmen Lebensweise oder Erklärung an.


Glaube ist Religion, Ideologie, Doktrin, Weltanschaung und gibt Vorgaben für das täglich Leben. Atheismus ist der anspruchslose, perönliche Nicht-Glaube an einen Gott oder eine höhere Macht. Dennoch müssen sich Atheisten rechtfertigen (bwohl sich niemand rechtfertigen muss der nicht an den Weihnachtsmann, die Zahnfee, Teekannen auf dem Mond, auserirdisches Leben oder das Spaghetti-Monster glaubt).Die Interpretationen, die Athesimus als komplexer darstellen, als er wirklich ist, waren und sind in zahlreichen Fällen nur nötige Argumentationshilfen, um den Atheismus zu unterdrücken.


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Mittwoch, 18. März 2009

Das Schwaben Quiz

Frage 6 von 10

Du fährst ohne Licht und mit einer Monsterdröhnung "Kings of Leon" auf den Ohren nachts auf der falschen Seite mit dem Rad. Weil du ja noch fahren musst, hast du nur vier Cocktails getrunken. Aus dem Nichts taucht ein Uniformierter auf.






Zum Quiz (Quelle: Spiegel online): http://www1.spiegel.de/active/quiztool/fcgi/quiztool.fcgi?id=35390&a=13333

Die Deutschen und Ihre Autobahn

Wie Ideenreich die Deutschen die Freie Fahrt verteidigen, verdient das prädikat deutsch, keusch und unlöblich (wegen des erhöhten Risikos):

Montag, 16. März 2009

Typisch Deutsch

Eine Studie zeigt eine wachsende Gleichheit und schockiert eine Nation, die Individualismus wünscht.


Er schläft in Pyjamas, streicht seine Wände gelb, trinkt 540 Gläser Alkohol pro Jahr und hat 117 mal Sex mit seiner Frau plus 15 Erotische Träume pro Monat.


Sie trägt Nachthemd im Bett, backt gerne, liebt Orchideen und stapelt Plüschtiere auf dem Sofa. Auch sie hat 117 mal Sex mit Ihrem Mann, trinkt 229 alkoholische Getränke pro Jahr und träumt 5 mal pro Monat von Sex.


Zusammen haben sie ein Kind und kaufen bei Aldi und Lidl, die fünf Minuten vom Haus entfernt sind.


Darf ich vorstellen? Herr und Frau Durchschnitts-Deutschland, deren Profile im Rahmen der umfassensden Studie über das „typisch Deutsche“ enthüllt wurden.


Die durchschnittliche Teutonische Familie macht 2 Wochen Urlaub pro Jahr, hauptsächlich in Deutschland obwohl das beliebteste Reiseziel immer noch Mallorca ist. Er ist 45 Jahre alt und hat Übergewicht (83.5 Kilo), sie ist 42 Jahre alt, wiegt 67 kg, kümmert sich alleine um den Haushalt, liest Horoskope und Diät-Bücher. Beide lieben Harry Potter.


Das Lieblingsgericht ist – seit Jahren unverändert – Linsen, Curry Wurst, Spätzle und Schnitzel.


Die Studie zeigt, dass nach turbulenten Jahrhunderten und Katastrophalen Dekaden der Wunsch nach unauffälligen Normalität in einer moderaten Demokratie gross ist.


Das Ergebnis ist ein Portrait von gut ernährten und gebildeten Personen, die einigermassen zufrieden und im allgemeinen sehr bescheiden sind.


Weitere interessante Daten der Studie:


Die Deutschen


- wachen um 6.32 auf

- Arbeiten 30.3 Stunden pro Woche

- Fahren einen 6 Jahre alten silber-metallic Golf und waschen ihn 9 mal pro Jahr

- Gehen nach betretetn eines Geschäfts nach rechts

- Brauchen 15 Minuten um einzuschlafen

- Verdienen im Schnitt 3.702 Euro pro Monat


Original: The Observer, 25/05/208, Kate Connolly, Germans aghast at all being alike

http://www.guardian.co.uk/world/2008/may/25/germany




Die Deutschen Weine erreichen Frankreich


Die Deutschen trinken immer noch Bier, aber die Deutschen Weine werden von Jahr zu Jahr besser. Die Weinproduktion hat sich grundlegend geändert. Inzwischen wird der Wein sogar zu einer ernsthafen Konkurenz für die Französischen Weinkellereien.


Genau wie die Französischen wurden auch die Deutuschen Weinkellnereien von den Römern vor guten 20 Jahrhunderten gegründet und von Karl dem Grossen weiterentwickelt. Ist es in Deutschland zu kalt? Die dreizehn Weinregionen befinden sich fast alle im Süden Deutschlands, auf der Höhe der Champagne und die Weinreben wachsen auf eindrucksvollen Südhängen. 82% der Weinproduktion is Weisswein, hervorragend geeignet für dieses Klima.


Obwohl sie in Frankreich unbekannt sind hatten die Deutschen Weine schon einige glorreiche Zeiten erlebt.Im 17. und 18. Jahrhundert wurden in Deutschland einige legendäre Weine hergestellt, die der Qualität Französischer Grand Crus nicht nachstanden. Der dritte Präsident der Vereinigten Staaten, Thomas Jefferson lobte den Deutschen Wein wöhrend seiner Europa-Reise.


Nach dem vorherrschenden Trio Frankreich – Spanien – Italien ist Deutschland mit 120.000 Hektar das viertgrösste Weinanbau-Land in Europa. Weltweit liegt es auf dem gleichen Niveau wie Cile auf Platz 8. Nach den zwei Weltkriegen hatte Deutschland Schwierigkeiten die Qualität der Weine aufrecht zu erhalten. Die Qualitätsmängel der Massenproduktion billiger Weissweine wurde oft durch residuelle Zucker versteckt.

Erst ab 1980 haben sich einige Vinzer von der Produktion der süssen Weine abgewandt und begannen authentische trockene Weine zu produzieren. Stéphane Gass, Sommelier der Schwarzwaldstube (Ein Michelin-Stern) in der Nähe von Baden-Baden, sagt, dass die Weine teilweise trockener als die Elsässer Weine sind.

. „Die Qualität der Deutschen Rieslinge ist im Augenblick auf höchstem Niveau“ sagt Joel Payne, Ator der Zeitschrift WeinGourmet. Bei einem Preis von unter 10 Euro ist das auch für den Geldbeutel interessant.



Der Aufstieg der Rotweine


Der rasante Aufstieg guter Rotweine in dem monochromen Weisswein-Anbau Deutschlands überrascht sogar die französischen Weinkenner. Seit einiger Zeit können die Deuschen Pinots Noirs durchaus mit französischen Code-de-Beaune rivalieren. Der Autor des Artikels schliesst hier einen Zusammenhang mit dem Klimawandel nicht ganz aus ;)


Langsam interessiert sich auch der internationale Markt für die qualitativ hochwertigen Weine aus Deutschland. Auch der französische Markt, in dem es ausländische Weine traditionell sehr schwer haben, bewegt sich etwas und man kann mit etwas Glück einige gute Deutsche Weine in den französischen Regalen finden. Der Autor des Artikels empfiehlt aber den Lesern die Deutschen Weinkeller zu besuchen…. „Die Kunst des Weines bringt die Völker zusammen“



Artikel: Libération, 30.10.2008 (Bernard Burtschy): Les vins allemands arrivent en France

http://www.lefigaro.fr/vins/2008/10/30/05008-20081030ARTFIG00321-les-vins-allemands-arrivent-en-france-.php






Samstag, 14. März 2009

Ungleichheit der Löhne

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Die Deutschen Arbeitnehmerinnen verdienen im Schnitt 25% weniger als die Deutschen Arbeitnehmer. Das entspricht einem der grössten Differenzen in der Europäischen Union.


„Deutschland gehört weiterhin zu den Staaten mir der grössten Ungleichheit in den Löhnen zwischen Männern und Frauen“, sagt Vladimir Spidla.


Die Differenz bettrug letztes Jahr 23% im Vergleich zu 17,4% in der Europäischen Union. Die zahlen haben sich seit 2007 nicht signifikant geändert.


Es gibt mehrere Erklärungen für diese Ungleichheit. Einerseits erhalten Frauen für die gleiche Arbeit weniger Lohn als Männder, andererseits ist der Anteil der Frauen, die Teilzeit arbeiten höher. Auch Niedriglohn Arbeiten werden hausprächlich von Frauen ausgeführt.



Quelle: Libération (FR) / AFP: Allemagne : inégalité des salaires h/f

http://www.lefigaro.fr/flash-actu/2009/02/23/01011-20090223FILWWW00326-les-allemandes-gagnent-un-quart-de-moins-que-les-allemands.php







Das Ende der Schnitzel


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Eine Nation die Bratwürste und Schnitzel liebt dürfte die Nachricht in den Magen getroffen haben: Die Deutschen sollten schnellstens ihre Essgewohnheiten überdenken um den Planeten zu retten.


Das Deutsche Umweltministerium empfiehlt, dass die Deutschen zu den gastronomischen Vorkriegs-Gewohnheiten zurückkehren sollten und Fleisch nur zu besonderen Gelegenheiten essen sollten und Ihre Diät der der Mittelmeer Länder anpassen sollte.


Deutsche haben einen den höchsten Fleischverbrauche in Europa. 39% der Kalorien kommen von Fleisch. Italien – im Vergleich dazu – liegt bei 25%.


Die Fleischproduktion ist sehr energieaufwändig und der Methangas-Ausstoss der Tiere umweltschädlich. 15% des der Deutschen Treibgase stammen aus der Agrikultur.


Nach Destatis, der Deutschen Statiskik Agentur, fiel der Fleischkonsum von 64 kg pro Jahr 1991 auf 58.7 heute. Das ist aber noch zu wenig.


Junge Frauen sind offener, aus Umweltschutzgründen den Fleischverzehr aufzugeben. „Es ist schwieriger die Deutschen Männer dazu zu bewegen“, sagt sagt Hilmar Stappat von den Deutschen Vegetariern. „Für zu viele ist Fleisch essen mit Männlichkeit verbunden.“




Original: The Guardian (UK): Schnitzel off the menu as Germans are told to cut down on eating meat, 23.01.2009 von Kate Connolly

http://www.guardian.co.uk/world/2009/jan/23/german-diet-meat-environment






Montag, 23. Februar 2009

Süd-Amerika

Pressestimmen aus Sür-Amerika

Bücher

bücher

Sonntag, 1. Februar 2009

Spanische Quellen

Für die Spanisch-sprachichen Nachrichten benutze ich hauptsächlich (aber nicht ausschliesslich) folgende Quellen aus Spanien, Chile, Mexico, Guatemala, Uruguay, Argentinien, Kuba, Nicaragua und Peru:





































Quellen

Samstag, 31. Januar 2009

Französische Quellen

Für die Französisch-sprachichen Nachrichten benutze ich hauptsächlich (aber nicht ausschliesslich) folgende Quellen:




































Donnerstag, 1. Januar 2009

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